Wie klingt es, wenn ein Instrument tief in dir brummt? Emil (8) erzählt, warum der Kontrabass für ihn etwas ganz Besonderes ist, wieso er ein Instrument spielen wollte, das in seiner Familie noch niemand kennt – und wie man mit kräftigen Strichen, ruhigen Händen und dem Merksatz „Geh du alter Esel“ richtig loslegt.
Seit wann spielst du Kontrabass?
Emil: Ich spiele seit September Kontrabass.
Wie bist du denn auf die Idee gekommen, Kontrabass spielen zu lernen?
Ich wollte ein Instrument spielen, das noch niemand in meiner Familie spielt. Deswegen habe ich mir gedacht, dass ich Kontrabass spielen könnte. Irgendwann will ich eigentlich auch E-Bass spielen.
Was ist das Schöne am Kontrabass spielen?
Das ist so laut und es ist toll, dass man in den lauten Klang eintauchen kann. Er klingt so schön tief und kräftig, und das brummt in dir.
Wie spielt man Kontrabass?
Du musst mit beiden Füßen fest am Boden stehen und den Kontrabass locker an dich anlehnen. Dann kannst du einmal die Saiten zupfen oder mit dem Bogen darüberstreichen. Es wird lauter, wenn du fester streichst, und leiser, wenn du weicher streichst. Vorher muss man den Bogen mit Kolophonium einstreichen, damit er auf den Saiten hält. Die Töne verändert man, wenn man mit den Fingern auf die Saiten greift. Die Saiten merke ich mir mit „Geh du alter Esel“.
Was muss man denn können, um Kontrabass zu spielen?
Man sollte nicht zu schnell streichen, dann klingt es nicht so gut. Außerdem muss man die Töne gut hören können, damit man den Kontrabass stimmen kann und den Takt gut hält. Dabei hilft aber auch ein Stimm- und Metronomgerät. Es ist auch wichtig, gut auf den Kontrabass aufzupassen und ihn gut in der Wohnung hinzulegen. Besonders sicher liegt er auf der Seite oder steht in der Ecke.